Reise-Bericht 2004
Mit dem Wohnmobil durch Colorado und Utah.
Diese Reise haben wir, wie alle Wohnmobil-Touren, beim Internetanbieter “CANUSA” gebucht. Wir buchen immer weit im Voraus (spart ungemein Kosten). Mit diesem Anbieter hatten wir noch keine Probleme und das Alles bequem von zu Hause aus (Internet und Fax vorausgesetzt).
Diesmal war unser Wohnmobil von “Cruise America” und 22 Foot (ca. 6,7m) lang. Ideal für 2 Personen. Mehr dazu auf der CANUSA Webseite. Die Kosten für diese Reise ( 2 Personen und 4 Wochen ) inkl. Hin- und Rückflug mit Lufthansa, 1x Hotelübernachtung in Denver (Comfort Inn) inkl. 1500 Freimeilen und VIP-Versicherung (Vollkasko) für 27 Miettage betrugen 3400,- €.
Vor Ort kommen noch mal mindestens ~ 1000,- € für Lebensmittel, Sprit, Campgroundgebühren und Sonstiges dazu. Reisekosten gesamt: ~ 4400,-€.
Als Reiseführer benutzten wir vom Reise Know-how Verlag “USA, Der ganze Westen”, der speziell für Reisen in den USA auf eigene Faust ausgelegt ist. Nur zu empfehlen.
12.05.2004 Wir starteten unsere Reise um 13:20 Uhr vom Ffm-Airport mit Lufthansa nach Denver. Der Flug war gut, der Service auch. Wir hatten einen Platz am Notausgang und dadurch Beinfreiheit. Was will man mehr ? Kommen in Denver um 15:45 Uhr Ortszeit an. Wie immer nach einem langen Flug tut uns alles weh. Es regnet. Nach den Einreiseformalitäten rufen wir, zwecks Abholung, in unserem Hotel an. 10 Minuten später ist der hoteleigene Shuttlebus da und fährt uns in 10 Minuten zum Hotel “Comfort Inn”. Das Hotel ist nicht der Renner. Haben uns ein Triband-Handy zugelegt und probieren es nun aus. Funktioniert einwandfrei. Einwahl ins USA-Netz in 20 Sekunden. Zu Hause angerufen. Nun müssen wir wenigstens nicht mehr die umständliche Prozedur am öffentlichen Fernsprecher praktizieren. Gehen in der Nähe des Hotels zu Mc. Doof was essen. Es fängt stark zu schneien an. Denver liegt 2000 Meter hoch. Heute ist uns das ja noch egal. Da wir doch sehr müde sind, gehen wir schlafen. Nachts werden wir wach und schauen aus dem Fenster, der Schnee liegt jetzt gut 5 cm hoch. Das fängt ja gut an !
13.05.2004 Morgens, zu unserer Erleichterung, ist der Schnee wieder weg. Es regnet. Gegen 9:00 Uhr werden wir von unserem Vermieter “Cruise Amerika” vom Hotel abgeholt und nach “Federal Heights”, dem Standort des Vermieters gefahren. Die Wohnmobil-Übernahme ist recht einfach, vor Allem, wenn man erwähnt, dass man schon mehrmals mit dem Wohnmobil unterwegs war. Nur können wir keine Campingstühle und keinen Gasgrill mieten. Der Vermieter “El Monte ist da besser. Wir haben gleich die Koffer ausgepackt und alles eingeräumt. Dieser Wohnmobiltyp verfügt über erstaunlich viel Stauraum. Von der Station ist es nicht weit bis zu einem Supermarkt (Safeway). Wie immer kaufen wir groß ein und tanken auch gleich sehr preiswert. Fahren von dort auf die Interstate 25 in Richtung Süden. Die KOA´s in Colorado Springs und Pueblo Nord sehen nicht so toll aus und so fahren wir weiter bis zum “KOA Pueblo/ Colorado City”. Recht ruhig, obwohl die Interstate nicht weit weg ist. Zwischen zwei Regenschauern drehen wir noch eine Runde um den Platz. Dann gibt es etwas zu essen. Noch ein wenig planen für die nächsten Tage und ab in die Falle.
14.05.2004 Um 6:00 Uhr schon wach, der Jetlag steckt uns in den Knochen. Der Regen hat aufgehört und es wird einen sonnigen Tag geben. Wir fahren um 8:00 Uhr los. Auf der I-25 bis Walsenburg und biegen dort auf die 160 ab. In Walsenburg fahren wir zum Supermarkt “Safeway” und kaufen uns 2 Campingstühle für 13 $ das Stück. Fahren bei bestem Wetter weiter. Kurz hinter Fort Garland auf die 150 Richtung “Great Sand Dunes Nationalpark”. Am Eingang zum Park den National-Parkpass für 50 $ gekauft. Erst zum Visitor-Center und dann zum Campground. Der Platz ist schon gut belegt. Finden aber noch einen sehr schönen Platz und checken für 2 Nächte ein. Wir haben einen guten Blick auf die Dünen. Hier fliegen in allen Farben schillernde Kolibris herum. Überall wachsen Kakteen mit gut 3 cm langen Stacheln. Wir befinden uns hier in 2400 m Höhe, doch es ist schön warm. Am Nachmittag einen schönen Spaziergang unternommen.
15.05.2004 Schon um 5:00 Uhr hellwach. Der Jetlag ist immer noch nicht ausgestanden. In aller Ruhe gefrühstückt und den Vormittag mit lesen und faulenzen verbracht. Wir sitzen in der Sonne. In dieser Höhe knallt sie ganz schön. Der Campground ist mittlerweile bis auf den letzten Platz belegt. Wochenendausflügler ! Am Nachmittag wandern wir zu den Dünen. Die Höchste soll 230 m hoch sein. Das Laufen ist sehr beschwerlich auf dem Sand. Nach unserer Rückkehr machen wir uns riesige Steaks mit frischen Pellkartoffeln. Lecker… Ich werde von Hüft- und Nackenschmerzen gepeinigt. Habe mir wohl im Flieger einen Zug geholt, wie man so schön sagt. Doch wir haben ja von zu Hause eine gut gefüllte Reiseapotheke dabei. Wir spüren auch, das wir heute doch etwas zu viel Sonne abbekommen haben. Na, dann gute Nacht !
16.05.2004 Heute ist es wieder sonnig und warm. Wir fahren über Hooper und Del Norte zum Wolf Creek Pass. Die Landschaft ist hügelig und sehr abwechslungsreich. In Pagosa Springs im City Market für 20 $ einen Gasgrill gekauft. Außerdem 8 knusprige, gegrillte Hähnchenteile gekauft und im Wohnmobil vor dem Supermarkt direkt verspeist. Sehr lecker. Kurz hinter Pagosa Springs vom Hwy. 160 auf Hwy. 151 abgebogen, Richtung “Navajo State Park”. Die Landschaft hier ist wirklich sehr schön. Im Navajo State Park zum Navajo Lake und dort auf den Campground. Wir können uns einen Platz aussuchen. Nehmen Platz Nr. 64 mit Stromanschluss für 16 $. Nur der Host und ein Zelter sind mit uns auf dem großen Loop. Hier ist es sehr ruhig und richtig schön warm. Gehen noch auf dem Parkgelände spazieren. Nach dem Abendessen noch gelesen und gefaulenzt.
17.05.2004 Morgens scheint schon direkt die Sonne. Nach dem Frühstück zur Dump-Station, unser Abwasser entsorgt und Frischwasser aufgefüllt. Wir fahren weiter Richtung Durango. In Durango getankt. Wir wollten von hier mit dem Zug nach Silverton fahren, haben aber für diesen Tag keine Fahrkarte (60 $ pro Person) mehr bekommen. Wir fahren also weiter auf der 160 zum “Mesa Verde National Park”. Bei der Registrierung am Morvield Campground lernen wir einen Amerikaner kennen, der 16 Jahre in Darmstadt gelebt hat. Bekommen von ihm Tips für unseren Parkbesuch. Sehr freundlich. Bekommen Platz 169 mit Strom-, Abwasser- und Wasseranschluss (Full hookup) für 3 Nächte. Sehr ruhig und einsam gelegen. Spaziergang über alle Loops und abends unseren Gasgrill ausprobiert. Funktioniert prima. Steaks gegrillt.
18.05.2004 Nach einer ruhigen Nacht gut gefrühstückt und um 8:00 Uhr zuerst zum Visitor Center gefahren. Für 0,25 $ eine Parkinfo in deutsch gekauft. Dann Weiterfahrt auf dem “Mesa Verde Top Loop”. Zum Navajo Canyon und den Pueblo Dörfern, Square Tower House (Clift dwelling) und etliche andere interessante Punkte angefahren. Vom Sun Temple haben wir eine tolle Sicht auf das Clift Palace. Diese Clift dwellings waren von den Anasazi-Indianern nur von oben über Leitern oder mit Hilfe von kleinen Griffmulden (Kletterhilfen) im Fels zugänglich. Dieses Volk verschwand innerhalb sehr kurzer Zeit und niemand weis wohin oder warum. Sie ließen alles stehen und liegen. Sehr geheimnisvoll ! Die Sonne knallt vom Himmel und es ist sehr warm. Nach dem Museumbesuch besichtigen wir noch das “Spruce Tree House”. Mesa Verdes besterhaltenes Felshaus. Vom Museum ca. 30m Abstieg. Zur Zeit der Anasazi war auch diese Wohnanlage nur von oben über die überhängenden Felsen zugänglich. Man kann die Griffmulden im Fels noch gut sehen. Wie konnten die Alten und Kranken das nur schaffen ? Auf der Rückfahrt noch zum Park Point mit Feuerwachturm (höchster Punkt im Park). Tolle Aussicht, über 100 Meilen weit. Sicht bis Utah, New Mexiko und in das Monument Valley in Arizona. Der gesamte Park liegt auf einem Felsplateau in ca. 2500 m Höhe. Für heute haben wir genug gesehen und auch reichlich Sonne getankt. Wir fahren zurück auf unseren Campground. Abends gegrillt und gefaulenzt.
19.05.2004 Gemütlich gefrühstückt. Den ganzen Tag mit sonnen, lesen und kleineren Spaziergängen ausgefüllt. Wir haben uns schon wieder einen Sonnenbrand zugelegt, trotz Sonnenschutzmittel. Der Tag endet so gemütlich, wie er angefangen hat.
20.05.2004 Fahren um 8:30 Uhr von unserem schönen Platz zurück auf die 160 und von dort Richtung Cortez. In Cortez unsere Lebensmittel im Wal Mart aufgefüllt. Weiter geht es Richtung Monticello. Hinter Monticello am Church Rock auf die 211 abgebogen. Diese Straße führt uns zum Canyonlands National Park. Eine landschaftlich atemberaubend schöne Fahrt. Durch Canyons, an Steilwänden vorbei, mit roten Felsen und immer wieder mal tolle Fernsichten. Wir konnten einen Adler, der eine Schlange in den Fängen hatte und diese Beute gegen zwei Raben verteidigte, beobachten. Bei Needles Outpost finden wir einen herrlich gelegenen Campground am Fuße eines roten Felsens. Können uns einen Standplatz aussuchen. Der private Campground liegt 1 km vor dem Parkeingang und verfügt über Duschen. Mieten uns für 3 Tage, 15 $ pro Tag, ein. Von unserem Platz haben wir eine herrliche Sicht auf die Felsenlandschaft. Es ist sehr warm hier. Wüstenpflanzen blühen in gelb, rot und weiß. Eidechsen huschen am Boden herum. Hier ist sehr ruhig. Ab und zu kommt eine Windhose vorbei und wir schlucken viel roten Sand. Aber so ist es in der Wüste. Wir sitzen bis in die Dunkelheit vor unserem Wohnmobil und lassen die Wüste auf uns einwirken.
21.05.2004 Gegen 8:00 Uhr zum Visitor Center und dann weiter auf der Parkstraße bis zum Big Spring Canyon Overlook gefahren. Hier endet die Parkstraße. Herrliche Aussichten wohin man auch schaut. Auf der Rückfahrt noch ein zweites Frühstück an einem Picknickplatz eingenommen. Die Sonne scheint und es ist warm. Danach an den Roadsite Rains einen kleinen Spaziergang zu einem original erhaltenen Vorratspeicher der Anasazi-Indianer unternommen. Links und rechts des Weges blühen die Kakteen. Es geht gegen Mittag und es ist heiß geworden. Wir fahren zurück zu unserem Campground und setzen uns in den Schatten vom Wohnmobil. Mit lesen, sonnen und kleinen Rundgängen um den Platz, vergeht die Zeit wie im Flug.
22.05.2004 Heute verbringen wir den Tag auf dem Platz mit faulenzen.
23.05.2004 Nach dem Frühstück um 8:30 Uhr losgefahren. Beim Newspaper Rock angehalten und uns die Petroglyphen (Felszeichnungen und Einritzungen) der Fremont-Indianer angesehen. Danach Weiterfahrt bis zur Wüstenstadt Moab. Im City Market eingekauft. Dann ein paar Kilometer zurück und auf dem KOA einen Platz mit Strom und Wasseranschluss gemietet. Mit unserem Handy zu Hause angerufen. Gemeinsam zum Wäsche waschen gegangen. Zum Nachmittagskaffee gab es Cinnamon Rolls (Zimtschnecken). Es ist sehr warm, aber windig. Abends am Laptop eine DVD (The Grand Adventure of the American Southwest / 70min.), die wir zuvor im KOA Shop erworben haben, angesehen.
24.05.2004 Gegen 8:00 Uhr abgefahren. Zuerst noch in Moab getankt und dann zum Arches National Park gefahren. Der Campground, mit 40 Plätzen, im Park ist schon voll belegt. Laut Parkverwaltung muß man mindestens 1-2 Tage vorher einen Platz reservieren. Fahren also die ganze Parkstraße ab, inklusive den Nebenstrecken. Einfach toll. Es sind sehr viele Touristen unterwegs und der Parkplatz am Devils Garden Trail ist voll belegt. Der ganze Park ist überlaufen. Nachdem wir uns an den Steinbögen und Felsformationen satt gesehen haben, entschließen wir uns, zum Green River Statepark zu fahren. Die Fahrt führt uns zur I-70. Eine trostlose Ecke, mit dem Namen San Raffael Desert. Mitten in diesem Niemandsland liegt Green River am gleichnamigen Fluss, der später in den Colorado mündet. Wir sind überrascht. Nach stundenlanger Fahrt durch Ödnis nun plötzlich überall Grün. Eine Oase. Der Statepark hat alten Baumbestand. Wir können uns einen Standplatz aussuchen und bezahlen 14 $. Wunderschöne amselgroße gelbe Vögel mit roten Köpfen und riesige Eichhörnchen sind hier in diesem Park unterwegs. Es ist sonnig und warm. Abends gegrillt.
25.05.2004 Fahren gegen 8:00 Uhr von hier ab, Richtung Goblin Valley. Auf dieser ca. 2-stündigen Fahrt kommt uns nur ein Auto entgegen. Sehr einsam in diesem Teil der San Raffael Wüste. Bekommen im Goblin Valley Statepark einen schönen Standplatz. Tolle Felsformationen rundum. Gegen Mittag starke Windhosen mit viel Sand.
26.05.2004 Um 8:00 Uhr fahren wir los, Richtung Capitol Reef National Park. Die Fahrt bis Hanksville ist immer noch sehr monoton. Ab Hanksville bis Fruita gibt es wieder sehr viel zu sehen. Wunderbare Landschaften. Kommen in Fruita zum Visitor-Center und von dort nach Old Fruita am Fremont River. Hier liegt ein herrlicher Campground, mit altem Baumbestand, auf einem ehemaligen Siedlungs- und Plantagengebiet der Mormonen. Vor den Mormonen siedelten hier schon die Fremont-Indianer. Wir nehmen Platz 10, ohne Strom und Wasser, für die nächsten 5 Tage, denn ein Feiertag und Wochenende steht bevor. An Feiertagen sind grundsätzlich keine freien Camp-Plätze zu bekommen, weil dann die Einheimischen alle campen. Die Natur ist hier sehr üppig. Es ist warm und sonnig. Am Nachmittag füllt sich der Platz sehr schnell. Wir sind froh, das wir so früh hier waren und uns den schönsten Platz sichern konnten. Am Abend noch einen Spaziergang zu den Petroglyphen Felsen der Fremont-Indianer unternommen. Farmhäuser, Schmiede und sonstige Gebäude der Mormonen lagen am Weg und wurden von uns auch besichtigt. Eine herrliche Gegend.
27.05.2004 Gegen 9:00 Uhr gehen wir zum Visitor-Center ca. 1,5 Meilen. Es wird uns bei voller Sonne sehr heiß. Danach halten wir Siesta im Halbschatten auf unserem Platz und schauen dem Kommen und Gehen der Camper zu. Um 15:00 Uhr ist der Platz schon wieder voll belegt.
28.05.2004 Gefaulenzt und gelesen. Es ist sehr warm.
29.05.2004 Am Morgen etwas Regen. Deshalb schlafen wir etwas länger. Um die wenigen freigewordenen Plätze setzt ein richtiges Wettrennen ein. Um 11:00 Uhr ist schon wieder jeder Platz belegt. Gegen 14:00 Uhr bemerken wir, das die 2. Batterie am Wohnmobil leer ist. Der Kühlschrank und Gefrierschrank kann nicht mehr das Gas zünden und man kann auch nicht manuell die Flammen zünden. Wir fahren den Scenic Drive ab und dann noch nach Torrey. Wir hoffen, das die Lichtmaschine die 2. Batterie wieder auflädt. Aber die Elektonik (Regler) ist wohl defekt. Die Batterie bleibt leer. Versuchen den Generator zu starten. Aber typisch amerikanische Technik, der Generatoranlasser wird von der 2. Batterie gespeist. Der Anlasser zieht die Batterie restlos leer. Man muss sich fragen, wie die Amis den Weltraum erobern konnten. Bei dieser logischen Technik???!!! Wir benötigen dringend einen Platz mit Stromanschluss. Fahren also zurück und holen unsere Stühle und den Grill. Schweren Herzens verlassen wir den Platz um 15:30 Uhr und fahren über Torrey und Fremont auf die I-70 Richtung Green River. Wir kommen durch sehr schöne Landschaften. Um 20:00 Uhr fahren wir in Green River auf einen privaten Campground mit Stromanschluss. Unsere 2. Batterie lädt wieder auf. Gefriergut gerettet.
30.05.2004 Sonntag. Schlafen etwas länger und frühstücken in aller Ruhe. Die 2.Batterie ist wieder voll aufgeladen. auf der I-70 fahren wir Richtung Osten nach Colorado. In Grand Junktion im Wal-Mart eingekauft. Nun aud dem Hwy. 50 über Delta nach Montrose. Kurz hinter der Zufahrt zum “Black Canyon of the Gunnisson finden wir einen kleinen, fast leeren, N-Recreation Campground mit Eisenbahnmuseum, 10 $ die Nacht. Hier war früher eine Station der “Rio Grande Railroad”. Das Wetter ist prima, obwohl es etwas kühler geworden ist. Unternehmen noch einen Spaziergang in den Canyon. Dort besichtigen wir noch eine alte Dampflok der “Rio Grande Railroad”, die auf einem alten Brückenteil steht.
31.05.2004 Memorial Day. Weiterfahrt über Gunnison und den Monarch Pass nach Poncha Springs. Dort getankt und weiter Richtung Leadville. Bis hier keine schönen Campgrounds gesehen. Viele Rafting-Anbieter und sehr viel Autoverkehr. Kurz hinter Granite biegen wir links ab auf Hwy. 82, Richtung Twin Lakes. Hier finden wir auf dem “Lake View Campground” des N.- Forest- Service einen wirklich traumhaft schönen Platz. Der Host (Garry) empfiehlt uns Platz G6, die Honeymoon Suite. Von hier haben wir eine wunderschöne Sicht auf die Twin Lakes und die umliegenden Berge. Darunter der Mount Elbert, mit 4387m der höchste Berg der Rocky Mountains. Unser Host (Platzwart) bringt uns am Abend, kostenlos, Holz für ein Lagerfeuer vorbei. Er hat es von anderen Plätzen eingesammelt und meint wir sollten ein ordentlich großes Lagerfeuer entfachen. Da der Feiertag vorbei ist, sind wir fast allein auf dem riesigen Areal. Hier im Gebirge wird es abends recht kühl. Bei unserem Lagerfeuer und Vollmond sitzen wir noch bis tief in die Nacht.
01.06.2004 Die Nacht war kalt, im Wohnmobil noch 4°C. Aber die Sonne scheint und erwärmt das Wohnmobil sehr schnell. Wir bleiben noch für eine weitere Nacht und zahlen 12 $. Dem Host geben wir für das viele Holz 5 $ Trinkgeld. Er war sehr erfreut und kam gegen Mittag mit frischen, geangelten Forellen und noch mehr Holz vorbei. Ein feiner, freundlicher Mensch. Fahren noch kurz ins Tal nach Twin Lakes, eine historische alte Ansiedlung. Kommen aber schon bald wieder zu unserem Platz zurück und genießen die tolle Aussicht und die Sonne. Abends wieder Lagerfeuer mit Vollmond und Sternenhimmel.
02.06.2004 Gegen 8:00 Uhr
Es geht bald weiter!!!
