Reise-Info

Reiseplanung:

Nehmen Sie sich für eine “Nordamerika” Reise viel Zeit!
Planen Sie nicht zu viele Aktionen in einen Tag bzw. in eine Reise.
Sie verderben sich durch den garantiert aufkommenden Stress den Spaß und der ganze Urlaub ist dahin.
Sie können 20x nach Nordamerika reisen und haben doch nur einen kleinen Teil von diesem riesigen Land gesehen.
2 Wochen sind für eine Reise zu wenig!
Wenn möglich reisen Sie für 4 Wochen oder länger!
Sie sparen sich eine Menge Kosten und Unannehmlichkeiten und bekanntlich fängt nach 3 Wochen die Erholung erst so richtig an.
Für unsere 16 Reisen nach Nordamerika haben wir ca. 61 Wochen benötigt und ca. 57.000 km mit Pkw und Wohnmobil zurückgelegt!


Sicherheitshinweise für die USA und Kanada:

Zu beurteilen, wie sicher ein Ort ist, fällt um so schwerer, je weiter dieser von zu Hause entfernt ist!
Die internationale Presse, die z.B. über Gewaltverbrechen in Miami oder New York berichtet, verdrängt damit die nicht weniger beängstigende Tatsache, das viele Straßen in europäischen und deutschen Städten ebenso gefährlich, wie tödlich sein können.
So lässt sich sagen, das trotz der deprimierenden Kriminalstatistiken mancher Metropolen, Nordamerika insgesamt ein sicheres Reiseland ist. Tagsüber auf jeden Fall, aber auch abends und in den gut bewachten Parks sowieso.
Ethnische Wohngebiete bergen die meisten Gefahren, besonders für den Fußgänger, doch auch mit dem Auto kann es böse Überraschungen geben.
Also immer die Augen auf und vorher überlegen!
Man muss ja nicht nach dem Abendessen oder dem Besuch einer Bar noch einmal “um den Block” laufen oder zu Fuß zum Hotel zurück spazieren.
Nehmen Sie immer ein Taxi!
Wir hatten bei unseren 16 Amerika-Reisen keine gefährlichen Situationen zu bestehen. Gott sei Dank!
Wichtig! Nicht den wohlhabenden europäischen Touristen spielen, sondern unauffällig bleiben und sich möglichst in Kleidung und Gebaren den “Einheimischen” anpassen!
Bei Erdbeben in einer Stadt, in Los Angeles oft täglich, sollte man sich von allen Fenstern und Glastüren fernhalten und unter einem Türrahmen oder in eine Ecke stellen.
Auf keinen Fall auf den Balkon gehen, den Aufzug benutzen oder das Haus verlassen!
Die größte Gefahr während und nach einem Erdbeben sind herumfliegendes Glas, abfallendes Mauerwerk und abstürzende Hochspannungsleitungen.
Auch sollten, wegen Gasexplosionsgefahr, keine Streichhölzer oder Feuerzeuge benutzt werden.
Wenn die Erschütterungen aufhören, ist daran zu denken, das Nachbeben folgen können.
Auch die freie Natur birgt Risiken, die Mitteleuropäer, Parks und Stadtwälder gewöhnt, meist unterschätzen.
Die Wildnisregionen in den USA und vor allem Kanadas eignen sich nur bedingt zur Kaffeefahrt oder zum unbekümmerten Spaziergang!
Giftige Skorpione, Spinnen und Schlangen, bösartige Moskitos, gefährliche Bären, sowie Berglöwen und andere wilde Tiere können den Urlaub ebenso verhageln, wie plötzliche Unwetter.
Zum Beispiel, die in den Wüsten des Westens so gefürchteten “washes”, durch überraschende Regenfälle entstandene Sturzbäche, die alles mit sich reißen.
Wussten Sie, das in den amerikanischen Wüsten mehr Menschen ertrinken als verdursten?
Informieren Sie sich also beim Nationalparkservice über die potentiellen Gefahren und wie man sie vermeidet!
Achten Sie auch darauf, dass Sie im heißen Südwesten der USA immer genügend Trinkwasser mit sich führen!
Festes Schuhwerk, lange Hosen und eine Kopfbedeckung sind unumgänglich!

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