Reise-Info-USA
Reisetipps USA.
Reisezeit:
Nordwesten und Westen: Frühjahr, Sommer und Herbst.
Südwesten und Süden: Winter und Frühjahr.
Südosten: Frühjahr, Sommer und Herbst.
Nordosten: Frühjahr, Sommer und Herbst.
Reiseart:
- Pauschalreise mit Flug, Bus und Bahn: Für Unerfahrene und nicht so gut Englischsprechende.
- Organisierte Reise mit dem Mietwagen: Alles vorgebucht.
- Organisierte Reise mit dem Wohnmobil: Geführte Tour mit mehreren Wohnmobilen.
- Individuell mit Wohnmobil: Campingplätze (Campgrounds).
- Individuell mit Mietwagen oder Motorrad: Motels u.s.w. oder Zelt.
Routenplanung: Informationen aus Büchern, im Internet und Reiseführern beschaffen. Prioritäten setzen (Was will ich sehen?) Mit der Planung der Reise fängt bereits das Vergnügen an! Ein PC-Routenplaner (z.B. Map’n'Go von DeLorme) hilft, die schnellste oder kürzeste Route zu finden und gibt Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants etc. Beachten, ob man eine Zeitzonengrenze überquert (nach Osten: 1 Std Verlust, nach Westen: 1 Std Gewinn!). Karten- und Informationsmaterial gibt es bei Automobilclubs, z.B. beim ADAC auch vom Partnerclub AAA in den USA. Dort sind besonders interessant die ‘Tour Books’ mit Beschreibung der Sehenswürdigkeiten und der Hotels (mit Qualitätskategorien).
Geld: Etwas Bargeld mitnehmen für den Anfang, ca. die Hälfte der geplanten Reisekosten oder mehr in Travelers Cheques mitnehmen (Meist der günstigste Umtauschkurs! Bezahlung wie mit Bargeld, nur sicherer, weil sie bei Verlust ersetzt werden.) Einige Geschäfte wollen den Pass sehen, einige nehmen nicht so gern 100 US$ Cheques. Man bekommt Bargeld heraus. Den Rest der Kosten bezahlt man mit Kreditkarten. Am Besten mit MasterCard(EuroCard) und VisaCard. Nachteil weil Extrakosten für Auslandswährung!
Gepäck: Bei Linienflug kann jeder 2 Koffer mit je 32kg Gewicht (bei Charterflügen nur 20 kg Gesamtgewicht) und ein Handgepäck mit den Maßen bis 115 cm (Länge x Breite x Höhe) und 5 Kg mitnehmen. Das Handgepäck sollte das Nötigste für eine Nacht enthalten, falls die Koffer erst später ankommen.
Flug: Flüge möglichst ein bis ein halbes Jahr im Voraus buchen ( Frühbucherrabatt). Am Günstigsten buchen Sie die ganze Reise im Paket (Spezials beachten) z.B. beim Anbieter CANUSA. Mindestens 2-3 Std. vor Abflug am Flughafen sein. Die Flugzeit beträgt zur Ostküste ca. 8-10 Std. und zur Westküste ca. 11-13 Std. und wird durch 2 Mahlzeiten und mehrere Videofilme verkürzt.
Einreise: Frische Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden. Seit dem 30.09.2004 wird von allen Reisenden (auch den nicht visapflichtigen) bei Einreise ein digitaler Abdruck der Zeigefinger und ein digitales Porträtfoto gefertigt. Bereits seit dem 26.10.2004 benötigen deutsche Staatsbürger ohne Visum einen maschinenlesbaren Reisepass zur Einreise. Für die Einreise in die USA ohne Visum seit dem 26.10.2004 gilt: Alle Reisende müssen einen eigenen, maschinenlesbaren Reisepass mitführen. Für deutsche Staatsangehörige ist entweder der bordeauxfarbene Europapass, ein vorläufiger maschinenlesbarer Reisepass oder ein maschinenlesbarer Kinderausweis zulässig. Alte, grüne Reisepässe sowie hellgrüne Kinderausweise und Einträge in den Reisepässen der Eltern werden für visafreies Reisen in die USA nicht mehr akzeptiert. Reisende sollten sich bei Fluglinien und dem Land ihres Reisezieles informieren, ob es spezielle Anforderungen für minderjährige Kinder gibt, die ohne Eltern reisen. Ein maschinenlesbarer Reisepass gemäß internationaler Standards hat am Ende der Personaldatenseite zwei Schriftzeilen, die maschinell lesbar sind. Der Reisepass muss mindestens noch ein halbes Jahr gültig sein! Ein Visum ist nicht erforderlich (bei Aufenthalt bis 90 Tage). Während des Fluges haben Sie Gelegenheit, das Einreise- und Zollformular auszufüllen. Dabei sollte man möglichst eine konkrete Adresse in den USA angeben, z.B. die des ersten gebuchten Hotels nach der Landung.
Achtung! Noch strengere Einreise- Bestimmungen für die USA. Bei Reisen in die USA sollten Fluggäste vom 4. Oktober 2005 an schon vorher ihre genauen Reisedaten auf einem Formular zusammenstellen. Das sagte der Deutsche Reisebüro und Reiseveranstalter Verband (DRV) und die Vereinigung der Fluggesellschaften BARIG. Die Angaben etwa über die Adresse der ersten Übernachtung oder die Mietwagenstation müssen nach einer Änderung der Einreisebestimmungen künftig beim Einchecken vorgelegt werden. Das Formular kann im Internet unter www.drv.de sowie auf www.barig.org heruntergeladen werden. Reisende sollten das ausgefüllte Formblatt beim Einchecken übergeben, erklärten beide Organisationen. Die Fluggesellschaften müssen die Zusatzdaten bis 15 Minuten nach Abflug einer US- Behörde übermitteln. Wer die erforderlichen Daten am Flughafen nicht vorlegen könne, müsse damit rechnen, nicht in die USA einreisen zu dürfen.
Seit 12.01.2009 gilt: Für internationale Reisende, die beabsichtigen, im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program) in die Vereinigten Staaten zu reisen, gelten nun erhöhte Sicherheitsanforderungen. Alle teilnahmeberechtigten Reisenden, die eine Reise im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program) planen, müssen eine Genehmigung bei der ESTA via Internet beantragen.
Wichtige Informationen für USA-Reisende:
Auch für Transit-Reisende !!!
Zur Einreise in die USA ist ab dem 12. Januar 2009 eine Online-Registrierung bis spätestens 72 Stunden vor Reiseantritt nötig. Deutsche Staatsbürger, die ohne Visum* in die USA einreisen möchten, müssen sich vor Ihrem Abflug über das Online-System ESTA (Electronic System for Travel Authorization) registrieren. Diese Registrierung ist kostenfrei und soll für zwei Jahre gültig sein. Auch Kinder müssen eine eigene ESTA-Genehmigung vorweisen.
Folgen Sie einfach den Anweisungen auf der ESTA-Website!!!
Neue Sicherheitsmaßnahmen gültig seit dem 06.11.2006
USA verbieten Akkus!!!
Seit Januar 2008 sind in den USA keine Lithium-Akkus mehr im aufgegebenen Fluggepäck erlaubt. Im Handgepäck sind Ersatzakkus erlaubt, die einen Lithiumgehalt von unter acht Gramm haben. Sie müssen in Plastiktüten oder in der Originalverpackung stecken.
Änderungen der Bestimmungen für Handgepäck:
Seit dem 6. November 2006 ist eine neue Verordnung der Europäischen Kommission zur Sicherheit des zivilen Luftverkehrs in Kraft getreten, welche die Menge an Flüssigkeiten im Handgepäck beschränkt und für alle Abflüge von Flughäfen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft gültig ist.
Ab dem 31.März 2007 hat die australische Regierung die Handgepäck-Bestimmungen für Flüge nach und von Australien den EU-Regelungen angepasst.
Zum normalen Handgepäck (maximale Größe 56 x 45 x 25cm, 126cm Gesamtumfang) müssen Passagiere Flüssigkeiten separat mitführen.(Weiterhin dürfen Flüssigkeiten im aufgegebenen Gepäck verstaut werden.)
Folgende Einschränkungen über das Mitführen von Flüssigkeiten im Handgepäck müssen befolgt werden:
Für Flüge von oder über Großbritannien sind sämtliche Flüssigkeiten (wie Getränke, Gels, Lotionen) nicht erlaubt.
Flüssigkeiten dürfen nur in Behältern (Flaschen oder Dosen) mit einem maximalen Fassungsvermögen von 100 ml mitgeführt werden (auf Reisen in die USA/Kanada 90 ml).
Alle diese Flüssigkeitsbehälter müssen in einem separaten, transparenten Plastikbeutel(z.B. Gefrierbeutel mit Zipp-Verschluss), welcher ein maximales Volumen von einem Liter haben darf, verstaut und an der Sicherheitskontrolle vorgezeigt werden.
Pro Passagier darf ein Beutel mit an Bord genommen werden.
Flüssigkeiten sind beispielsweise Getränke, Gels, Lotionen, Shampoos, Sonnenmilch, Cremes, Zahnpasta, Haargel /-spray, Deodorants, Rasierschaum, flüssige Kosmetika (u.a. Mascara, Lipgloss, Make-up), halbflüssige Mischungen und Flüssigkeiten ähnlicher Konsistenz.
Weiterhin dürfen mitgeführt werden: Babynahrung, -milch oder Säfte, sofern diese für den Flug notwendig sind und das Baby/Kleinkind mitreist (müssen von der Begleitperson gekostet werden). Persönlich verschriebene Medikamente und während des Fluges benötigte Medikamente (in einer Dosis unter 100 ml), wie z.B. Insulin. Es empfiehlt sich, eine ärztliche Bescheinigung dabei zu haben, die bestätigt, dass der Fluggast diese benötigt. Feste Kosmetika (z.Bsp. Lippenstift, Puder). Elektronische Geräte wie Handy, MP3-Player, Digitaljkamera, Laptop.
Auch Artikel, die im Duty Free erworben wurden, können mit an Bord genommen werden. Diese speziell versiegelten Beutel sollten erst am Zielort bzw. nach der Sicherheitskontrolle geöffnet werden, da sie dort konfisziert werden können.
ACHTUNG:
Für Reisen in die USA/Kanada gelten derzeit Sonderregelungen für Duty Free-Einkäufe. Informationen hierzu erhalten die Passagiere im Shop.
Trotz dieser Lockerungen der Handgepäckregelungen raten wir Ihnen, Ihr Handgepäck auf das unbedingt notwendige Maß zu begrenzen.
Weiterhin wird empfohlen, für internationale Flüge spätestens 2 Stunden vor Abflug, inneramerikanische Flüge ebenfalls spätestens 2 Stunden vor Abflug, innerkanadische Flüge spätestens 60 Minuten vor Abflug und Flüge zwischen Kanada und den USA spätestens 90 Minuten vor Abflug am Flughafen einzutreffen. Da diese zusätzlichen Sicherheitskontrollen zu längerer Wartezeit führen kann. Bitte haben Sie dafür Verständnis.
Zusätzlich sind Passagiere dazu verpflichtet, bei der Sicherheitskontrolle ihre Mäntel oder Jacken auszuziehen und große elektronische Geräte, wie zum Beispiel Laptops, aus den Taschen herauszunehmen und vorzuzeigen.
Die bereits bekannten Bestimmungen zu verbotenen Gegenständen im Gepäck und Handgepäck bleiben weiterhin gültig.
Um Ihren Flug so angenehm wie möglich zu gestalten, hier ein paar Tipps für Ihre Reiseplanung:
Packen Sie nur das Wichtigste ein. Versuchen Sie Durcheinander zu vermeiden, um das Gepäckscreening zu erleichtern.
Kooperieren Sie mit den Sicherheitsbeamten an den Kontrollen und am Gate.
Seien Sie aufmerksam und melden Sie verdächtige Aktionen den Behörden.
Lassen Sie ihr Gepäck und persönliche Gegenstände nicht unbeaufsichtigt.
Zoll bei Einreise nach Deutschland: Selbst wenn der günstige Dollarkurs auf USA-Reisen schnell zu einem Kauf von Jeans oder Designer-Schuhen verleitet, sollte man daran denken, daß die Abgabenfreiheit nur bis zum Wert von 430 € reicht. Die Wertgrenze für die Einfuhr von Waren bei der Einreise aus Drittländern in die Europäische Union (EU) wird zum 1. Dezember 2008 heraufgesetzt. Für Flug- und Seereisende beträgt der Schwellenwert statt der bisherigen Euro 175,- dann Euro 430,- pro Person. Hier:> Details und Informationen. Alle Mitbringsel, die diesen Wert überschreiten, müssen verzollt werden. Waren über 430 € werden je nach Warenart mit einem individuellen Zollsatz + Einfuhrumsatzsteuer von 19 % belegt. Die Shopping-Tour kann so schnell zu einem teuren Vergnügen werden! Für verbrauchssteuerpflichtige Waren gelten weitere Einschränkungen. Zum Beispiel nur 200 Zigaretten pro Person (Mindestalter 17 Jahre) zollfrei oder 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von über 22%. Muscheln, Korallen, Elfenbein, viele Tier- und Pflanzenarten, Kroko-, Schlangenleder oder Dinge die man einfach nur am Strand oder in den Wäldern und Wüsten findet, können dem Artenschutz unterliegen und die Einfuhr ist verboten oder stark eingeschränkt. Es drohen bis zu 50000 € Bußgeld und viel Ärger! Beschränken Sie sich vor Ort auf den schönen Anblick oder machen Sie ein Foto.
Flughafen (USA): Vor der Gepäckausgabe wartet der Immigration-Officer, der Beamte der Einwanderungsbehörde. Dieser prüft das Formular (Das Formular bekommt man wieder ausgehändigt und ist später beim Zoll abzugeben.), heftet einen Abschnitt (= 90 Tage-Visum) davon in den Pass und stempelt alles x-mal ab. Er ist für die Festsetzung der Aufenthaltsdauer (immer 90 Tage) zuständig und erkundigt sich deshalb nach Zweck (Holiday or Business) und Dauer der Reise, häufig auch nach dem Rückflugticket und der finanziellen Ausstattung. Dann kann man sein Gepäck vom Fließband holen (”Baggage Claim”) und damit durch den Zoll (”Customs”) gehen, der das abgestempelte Formular entgegen nimmt. An allen internationalen Flughäfen der USA und Kanadas gibt es Airport-Busse, die in die Stadt bzw. zu den wichtigsten Hotels fahren und erheblich preisgünstiger sind als Taxis. Oft haben die großen Hotelketten eigene Shuttlebusse, die Sie kostenlos vom Flughafen abholen. In den Schalterhallen finden Sie meist entsprechende (und gebührenfreie) Telefone für die Wagenbestellung.
Mietwagen: Bei Buchung in einem Reisebüro in Deutschland meist billiger als vor Ort und eine höhere Haftpflichtversicherung ist meist eingeschlossen! Man bekommt dann einen Gutschein (Voucher), mit dem man den Wagen bei der Mietwagenfirma entgegennehmen kann, wobei man dann die Fragen nach Zusatzversicherungen verneinen kann. Bei Anmietung in den USA sollte man eine zusätzliche Haftpflichtversicherung (Liability Insurance Supplement / LIS) abschließen, da die gesetzliche Mindestsumme nicht ausreicht. Evtl. kann man auch noch eine Vollkaskoversicherung (Lost Damage Waiver / LDW) und eine Insassenversicherung (Personal Accident Insurance / PAI) abschließen. Für eine vierköpfige Familie ist “Mid Size” oder “Full Size” zu empfehlen. Das Kritische ist der Kofferraum. Er ist flacher aber breiter als bei uns. 3 Koffer plus Reisetasche lassen sich jedoch meist problemlos unterbringen. Die Mietwagenpreise sind je nach Bundestaat unterschiedlich. Zur Anmietung muss man mindestens 21 Jahre alt sein. Die normalen Mietwagen haben Servolenkung, Automatikgetriebe und Klimaanlage. Bei der Rückkehr am Flughafen den Schildern “Rental Car Return” folgen. Die Abrechnung erfolgt meist sehr zügig direkt am Fahrzeug.
Wohnmobil: In ihrem rollenden Apartment lernen Sie Land und Leute am Besten kennen. Erforschen Landstriche wo es keine Hotels gibt. Die Fahrzeuge sind leicht zu handhaben und können alle mit dem deutschen Führerschein Klasse 3 gefahren werden. Die Fahrzeuge haben 6, 8 oder 10 Zylinder Benzinmotoren, Automatikgetriebe, Radio, Servolenkung und Tempomat. Küche mit Kühlschrank, Gefrierschrank, 3 Flamm-Gasherd mit Backofen, Spülbecken mit Heiß- und Kaltwasser und meistens Mikrowelle, Gasheizung und Spül-WC, Waschbecken und Dusche. Fenster und Türe mit Fliegengittern, Dachklappen, Klimaanlage, Wassertank, Abwassertank, Propangastank, Anschlusskabel für 110 V Außenstrom und meistens einen 110 V Benzin-Stromgenerator. Campingausstattungen, d.h. Stühle, Geschirr, Besteck, Bettzeug, Kissen, Handtücher usw. sind bei den Vermietstationen zu bekommen. Alle Campingfahrzeuge werden in Nordamerika RV genannt. Es wird empfohlen nicht mehr als 1500 Meilen pro Woche zurückzulegen. Damit ist gewährleistet, das Sie zeitweise die Fahrt unterbrechen und die neu gewonnenen Eindrücke und Erlebnisse verarbeiten können.
Autofahren: Es besteht Anschnallpflicht! Die Umgewöhnung auf Automatik (linken Fuß vergessen!) ist meist problemlos (vorher mit der Bedienung vertraut machen!). Amerikaner fahren defensiv, kein Kavalierstart! Wenn kein Schild “No Turn On Red” vorhanden, darf man bei roter Ampel und keinem Verkehr von links nach rechts abbiegen. Auf Interstates (Autobahnen) und mehrspurigen Stadtautobahnen darf rechts überholt werden. Four Way Stop: (Stopp - Schilder an allen 4 Straßen einer Kreuzung). Wer zuerst an der Kreuzung ankommt, darf auch zuerst wieder anfahren. Besondere Vorsicht, wenn Kinder in der Nähe sind! Kinder zu verletzen ist ein schwer zu bestrafendes Vergehen und der Fahrer hat immer Schuld. An blinkenden Schulbussen darf (auch in der Gegenrichtung) nicht vorbeigefahren werden. Die vorgeschriebene Geschwindigkeit (+ ca. 5 mi/h) sollte strikt eingehalten werden (sonst hohe Geldstrafen!). Außerhalb von Ortschaften darf man nicht auf der Fahrbahn anhalten, sondern muss diese verlassen. Bei Polizeikontrolle (der Streifenwagen mit Sirene und Blaulicht bleibt hinter einem!) sofort rechts anhalten, nicht aussteigen, Fenster runterdrehen, Hände ans Lenkrad und ruhig und höflich bleiben.
Camping: Die Campingplätze Nordamerikas sind überaus hygienisch und großzügig angelegt. Die Kosten der Campingplätze hängen von der Lage, Region, Ausstattung und Saisonzeit ab. Die Auswahl ist riesig. Die öffentlichen Campingplätze sind die Schönsten, z.B. “National Parks oder State Parks”. Sie liegen naturnah an Seen und in Nationalparks, sind immer mit Feuerstelle, Holzbänken, Plumsklo und Wasserpumpe einfach ausgestattet, die Nacht kostet dort 15-30 US$. Private, oft recht luxuriöse Plätze, mit heißen Duschen, Swimmingpool und Läden findet man am Rand der Städte und außerhalb der Parks. Preise ca. 25-50 US$ die Nacht. Wildes Campen ist in allen Parks verboten, wird aber auch in besiedelten Gebieten nicht gerne gesehen und ist teilweise auch dort (von State zu State unterschiedlich), zur eigenen Sicherheit, verboten.
Tanken: Das Benzin (Gas) wird in Gallonen (gallons) gemessen. In abgelegenen Gegenden muss man vorher bezahlen! Es gibt auch Tanksäulen mit Kreditkartenlesern (Gebrauchsanweisung lesen!). Fast immer ist nach dem Entnehmen der Zapfpistole ein Hebel umzulegen, bevor der Sprit läuft. Nimmt man statt “Self Service” den “Full Service”, macht alles der Tankwart, der dafür ein Trinkgeld erwartet. Für den normalen Mietwagen oder das Wohnmobil reicht “Regular unleaded” (Normal-Benzin). Es gibt keine Tankstellen an den Autobahnen, sondern nur an den Ausfahrten!
Maße & Gewichte:
Entfernung: 1 mi (mile) = 1,61 km; 1 yd (yard)(=3 ft) = 91,44 cm; 1 ft (foot)(=12 in) = 30,48 cm; 1″ (inch) = 2,54 cm.
Volumen: 1 gill = 0,118 l; 1 pt (pint)(4 gill) = 0,473 l; 1 qt (quart)(2 pt) = 0,946 l; 1 gal (US gallon)(4 qt) = 3,787 l.
Gewicht: 1 oz (ounce) = 28,35 g; 1 lb (pound) = 453,59 g.
Temperatur: Wird in den USA in Grad Fahrenheit (°F) statt Grad Celsius (°C) angegeben. Formel: °F = 32° + 1,8 x °C b.z.w. °C = (°F - 32°) : 1,8; 0° C = 32° F; 10° C = 50° F; 20° C = 68° F; 30° C = 86° F.
Wilde Tiere: Vorsicht vor Bären! Nachts sollten Sie alle Lebensmittel geruchsdicht im Auto verstauen - oder beim Zelten in der Wildnis - in mindestens 4 Meter Höhe an einen Baum hängen. In vielen “National Parks / State Parks” gibt es geeignete Vorratshäuschen die bärensicher sind. Vorsicht vor Schlangen, Spinnen und Skorpionen im Sommer und Herbst! Besonders in den mittleren und südlichen Gebieten. Festes Schuhwerk und lange Hosen können vor dem Schlimmsten schützen. Schuhe , die über Nacht im Freien standen, sind auf Skorpione zu untersuchen. Nicht unter Felsen und Steine fassen ( Klapperschlangen ). Berglöwen ( Cugar ) können in abgelegenen Gebieten auch Wanderer bedrohen (von Bäumen oder Felsen herab)! Bisons ( Buffalo ) und Wapiti-Hirsche (so groß wie Pferde) nur mit großem Abstand beobachten und keinen Lärm machen. Bisons und Wapitis sind in einigen Parks recht zahm, aber es sind wilde Tiere und in der Brunftzeit im Herbst sehr angriffslustigund gefährlich.
Tollwut, West-Nil-Virus: Keine Streifen-, Erd- oder Eichhörnchen (sind oft sehr zahm) anfassen, wegen der Übertragung von Tollwut und sonstiger Krankheiten. Fliegende Blutsauger sind Überträger des “West-Nil-Virus-Fiebers”. Vor Moskitos, Black Flies und “No See Ems” (winzig kleine fliegende Blutsauger) helfen nur die einheimischen Insektenschutzmittel (z.B. Deep Woods und Johnson Off). Schutzmittel aus Europa zeigen keine Wirkung!!! Wölfe und Coyoten sind sehr menschenscheu und stellen keine Bedrohung dar.
Hotels: In der Ankunfts-Stadt und in touristischen Brennpunkten zur Hauptsaison vorher im Reisebüro buchen, oder über die 0130-er Nummer der Hotelketten wie z.B. ‘Best Western’ reservieren. ( In den großen Städten, z. B. San Francisco, kann man Hotels übers Reisebüro von Deutschland aus erheblich billiger buchen!) Die übrigen Motels fährt man auf der Tour nachmittags direkt an (dann kann man sich die Zimmer vorher ansehen!). Will man sicher sein, am Ziel auch ein Zimmer zu bekommen, so ruft einen Tag vorher an (Motelketten mit 1-800-Nummer kostenlos!) und reserviert ein Zimmer. Findet man unterwegs etwas besseres, kann man das gebuchte Motel meist bis 16 Uhr kostenlos “canceln”. Beim Buchen sollte man immer nach ‘AAA (Triple-A) Discount’ fragen! Meistens bekommt man diesen Rabatt auch ohne Nachweis, gilt auch für ADAC-Mitglieder (Ausweis mitnehmen!) Fast alle Zimmer haben 2 französische Betten (reicht für eine Familie mit 2 Kindern, wobei Kinder bis 12 oder 17 meist nichts zusätzlich kosten), Fernseher, Telefon, Klimaanlage und Bad. Der Preis pro Zimmer liegt im Bereich von 35 - 50 US$ (auf dem Land) bzw. bis 100 US$ (in der Stadt). Auf die angegebenen Preise werden noch örtliche Steuern aufgeschlagen.
Telefon: Der Notruf ist überall 911. Die Telefonnummern sind in der Regel 7-stellig. Bei Ferngesprächen muss man die 1 und den 3-stelligen Area Code (in Klammern geschrieben) vorwegwählen, z.B. 1-(619)786-2387. Die 1-800-Nummern sind kostenlos (’toll free’). Die Vorwahl nach Deutschland ist 011-49-(dt. Vorwahl ohne die 0). Viele Firmen geben ihre Nummern auch in Buchstaben an, damit man sie sich besser merken kann, z.B. 1-800-MOTEL6. Deshalb stehen auf der Telefontastatur neben den Ziffern auch Buchstaben (2-ABC, 3-DEF, 4-GHI, 5-JKL, 6-MNO, 7-PRS, 8-TUV, 9-XYZ), also MOTEL6= 668356. Für das Telefonieren aus Telefonzellen braucht man viele Quarters (25 Cent Stücke). Bei Ferngesprächen sagt einem der Operator nach dem Wählen, wie viele man reinstecken muss.
Frühstück: Frühstück gibt es normalerweise nicht im Hotel, außer vielleicht ein “Continental Breakfast”, meist bestehend aus Kaffee und Gebäck. (z.B. Doughnuts oder Muffins). Frühstück außerhalb ist meist teuer und zeitaufwendig. Frische Brötchen, wie wir sie kennen, gibt es nicht. Empfehlung! Cerials (riesige Auswahl), Milch und Toastbrot (festes, knuspriges oder dunkles Brot ist kaum zu finden!), ungesalzene Margarine und Butter ist schwierig zu finden, Bagels (feste Hefekringel) oder English Muffins (halbierte feste Brötchen zum Toasten) plus Aufschnitt und Marmelade im Supermarkt kaufen und in einer kleinen Kühltasche (Eiswürfel gibt’s in jedem Motel) transportieren. Eine Kaffeemaschine mit Pulverkaffee gibt es in vielen Hotels im Zimmer. Zur Sicherheit kann man einen Wasserkocher (110V !!!) zum Aufbrühen von Tee oder Kaffee mitnehmen. Wohnmobil-Fans haben damit keine Probleme, denn Sie haben ja alles an Bord.
Restaurants: Mittags ist man meist unterwegs und es reicht ein Snack am Imbisstand (z.B. “Hot Dog”) oder das mitgenommene Lunch-Paket. Für den größten Hunger werden immer Kekse mitgeführt. Abends wird im “Family Restaurant” gegessen (z.B. Sizzlers, Red Lobster, Pizza Hut, Mc. Donalds oder Dennys). Dort kann eine vierköpfige Familie für 25 - 30 US$ satt werden. Softdrinks (Cola / Limonade) gibt’s meist mit kostenlosem Refill, Kaffee sowieso. Am Eingang steht meistens ein Schild “Wait to be seated”, was besagt, dass man warten soll, bis man an einen Tisch geführt wird. Oft geht man auch gleich zur Theke (Schild: “Order here”), um seine Bestellung aufzugeben, um danach an dem zugewiesenen Tisch Platz zunehmen. Bei Bestellungen sind meist folgende Fragen zu beantworten. Welches Dressing zum Salat? (z.B. french, thousand island, blue cheese,…). Welche Kartoffelart (mashed potato = Kartoffelbrei, baked potato = Backkartoffel (sour cream or butter?) oder french fries = (Pommes Frites). Als Trinkgeld lässt man 10-15% des Rechnungsbetrags nach dem Bezahlen auf dem Tisch liegen. Alternative: Essen an Imbissständen (”Food Plaza”) einer Mall (überdachtes Einkaufszentrum) mit anschließendem Einkaufsbummel. “Normale” Restaurants sind so teuer wie hier auch. Man wird dort für die Wartezeit bis ein Tisch frei wird an die Bar gebeten.
Alkohol: Die Regelungen für Alkoholverkauf und -ausschank sind von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich. Meistens gibt es im Supermarkt Bier, manchmal auch Wein. Für härtere Sachen gibt es Liquor Stores, deren Öffnungszeiten sehr begrenzt sind (Sonntags nie!). In Family Restaurants gibt es in der Regel keinen Alkohol (manchmal Bier). Das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit, z.B. am Strand, ist nicht erlaubt! Autofahren mit Alkohol im Blut wird hart bestraft (abhängig vom Bundesstaat). Ab 0,4 Promille (USA: 0,04%) drohen mehrere 100$ Strafe und sogar Gefängnis! Ab 1 Promille (0,1%) wird es kriminell! Alkohol nur im Kofferraum transportieren!
Gesundheit: Die ärztliche Versorgung in USA ist sehr gut, aber teuer. Schließen Sie unbedingt eine Auslandskrankenversicherung ab. Medikamente gibt es in Pharmacys oder Drugstores und vielen Supermärkten (z.B. Vons).
Radio / TV: Es gibt unendlich viele lokale Radiosender, meist nach Sparten (”Pure Rock’n'Roll”, “Country & Western”, ..). Man bekommt dort auch meist Infos über örtliche Veranstaltungen. Im Fernsehen gibt es jeweils die örtliche Version der drei Stationen CBS, ABC und NBC und zusätzlich je nach Gegend einige Kabelsender. Nützlich für die Reise ist z.B. ein “Weather Channel”, der rund um die Uhr Wetterberichte sendet. Viele Motels werben mit “Free HBO & ESPN”, das sind Pay TV Sender (ohne Werbung) für Spiefilme bzw. Sport. Eine neue Sendung beginnt meist zur vollen Stunde. Programmhefte gibt es in jedem Supermarkt, meist an der Kasse.
Kinos: Kinos befinden sich vielfach in einer Mall. Am Eingang kann man das obligatorische Popcorn kaufen (Vorsicht! Salzig!). Im Kino gibt es keine Werbung (außer für andere Filme).
Einkaufen: Supermärkte haben meist bis 22 Uhr oder rund um die Uhr geöffnet (auch Sonntags und an Feiertagen), die Malls bis 20 oder 21 Uhr. Die übrigen Geschäfte öffnen zu sehr unterschiedlichen Zeiten (auch Sonntags und an Feiertagen). Die Preise in den Geschäften sind immer Nettopreise, d.h. es kommt noch die Vekaufssteuer (Sales Tax) darauf, je nach Bundesstaat ca. 3 - 8 %. Einige Bundesstaaten haben keine Verkaufssteuer (No Tax!), z.B. Oregon und Montana. Günstig einkaufen kann man Jeans, T-Shirts, Sportartikel und -schuhe. Sehr günstig kann man auch in “Factory Outlets” (Fabrikdirektverkauf, oft 2.Wahl) einkaufen. Auf Sonderangebote achten (”SALE”)!
Preis -Ermäßigungen: Gibt es für Schüler, Studenten, Behinderte und Rentner beim Eintritt, beim Hotelpreis und bei vielen Veranstaltungen. 10% Ermäßigung geben die meisten Hotels für AAA-Mitgliedschaft. In Hotels, Supermärkten usw. liegen Hefte oder Zeitungen mit Coupons, mit denen es Rabatt gibt. Es gibt sie für fast alles von der Pizza bis zum Hotelzimmer. Man muss sie nur bei den entsprechenden Unternehmen an der Kasse vorlegen, um die Preisermäßigung zu erhalten.
Die Amerikaner: Sie sind freundlich und hilfsbereit. Die Kassiererin im Supermarkt begrüßt jeden mit einem freundlichen “Hi!” oder “How are you?”. Die Serviererin (Waitress) im Restaurant fragt mehrmals während des Essens, ob man noch einen Wunsch hat. Bei Autopannen hält garantiert jemand an, um zu helfen. Bei allen Gelegenheiten kommt man leicht mit Fremden ins Gespräch, meist kommt die Frage “Where are you from?” Sie sind sehr kinderlieb. Familien mit Kindern werden bevorzugt behandelt. Sie sind etwas prüde, so muss z.B. am Strand jede weibliche Person, auch die kleinen Babys, einen vollständigen Badeanzug anhaben.
Die Nationalparks: Ein Nationalpark-Pass (”Golden Eagle Pass”) ermöglicht Ihnen und allen Mitreisenden in Ihrem Fahrzeug ein Jahr freien Eintritt in sämtliche Nationalparks der USA. Der “Golden Eagle Pass” (Dauerkarte für 1 Jahr) kostet ca. 50 US$. Bei einem normalen Eintritt für 1 PKW von 10-20 US$ lohnt er sich also, wenn man mehr als 3-4 Parks besucht. Er gilt nur für die National Parks und National Monuments, nicht für die State Parks! Am Parkeingang bekommt man die offizielle Karte mit Fahr- und Wanderwegen und den wichtigsten Infos. Im Visitor Center der Parks (unbedingt besuchen) gibt es umfangreiches Informationsmaterial, Bücher, Poster, Videos, CDs etc. und meistens eine Film- oder Diavorführung.
Feiertage: Banken, Regierungsgebäude, Postämter, viele Geschäfte, Restaurants und Museen sind an den folgenden gesetzlichen Feiertagen geschlossen: Neujahr (1. Januar); Martin Luther King Jr.Day (dritter Montag im Januar); Presidents Day (dritter Montag im Februar); Memorial Day (letzter Montag im Mai); Unabhängigkeitstag (4. Juli); Labor Day (erster Montag im September); Columbus Day (zweiter Montag im Oktober); Veterans Day (11. November); Thanksgiving Day (letzter Donnerstag im November) und am ersten Weihnachtsfeiertag (25. Dezember).
Besonderheiten: In manchen Bundesstaaten gibt es an den Interstates oder Highways “Welcome Center”, wo es Erfrischungen gibt und Informationen über den Staat und seine Sehenswürdigkeiten. Bei der Einreise in den State Kalifornien wird man auf frisches Obst und Gemüse durchsucht, das nicht eingeführt werden darf.